Die
Herkunft der Trauben, aus denen die von Cesarini Sforza
verwandten Spumante-Grundweine gewonnen werden, ist der
Weinberg La Vis. Das Zonierungsprojekt der Kellerei La
Vis, ein wissenschaftlicher Ansatz, der von dem Agrarinstitut
in S. Michele all'Adige koordiniert wird, ist Anfang der
neunziger Jahre entstanden und hat sich 1998 in der Veröffentlichung
des Weinbauatlas niedergeschlagen.
Dank dieses Instruments konnten alle Mitglieder-Produzenten
die weinbaulichen und önologischen Potentialitäten
des eigenen Weinbergs durch Schätzungen und Beobachtungen
pedologischen, agronomischen und önologischen Charakters
gründlich kennen lernen.
Die enge Zusammenarbeit zwischen den Önologen der
Kellerei La Vis und denen von Cesarini Sforza, die Ergebnisse
des Zonierungsprojekts und die Leistungen der Chardonnay
und Pinot Nero Trauben haben eine akkurate Auswahl der
Zonen und Stätten ermöglicht, die für die Produktion
der Spumante-Basistrauben am besten geeignet sind. Zu
diesem Zweck sind sie in zwei nahe beieinander liegende
Zonen gegliedert worden:
die Weinberge der mittelhohen Avisio Hügeln,
die sich im Etschtal in den Gemeinden von Lavis und Giovo
befinden und auf einer Höhe zwischen 250 und 550
m ü.d.M. liegen; sie werden durch ein subalpines,
kontinentales Klima gekennzeichnet, haben Westlage und
relativ tiefen, strukturierten, mittelmäßig tonhaltigen
Boden und sind gut drainiert;
die höheren Weinberge des Cembratals, die bis 700
m ü.d.M. hoch reichen und ein fast mediterranes Klima
aufweisen das Klima wird hier durch die Ora des Gardasees
positiv beeinflusst, einen Wind, der auf natürliche
Weise für Tag-Nacht-Temperaturschwankungen zwischen 18
und 270 C in der Zeit vor der Weinernte sorgt; hier ruhen
amphiteatermäßig angeordnete Böden mit
Südlage auf einer großen Porphyrplatte und
sind mittelmäßig strukturiert, wenig tief,
nicht besonders fruchtbar und gut dräniert.
Die Trauben stammen aus terrassenartigen Weinbergen und
werden auf einfacher Trentiner Pergoletta erzogen, die
in den letzten Jahren durch Reihen erneuert worden ist.
Die Anzahl der Stöcke/ha ist somit von 4500 auf 5-6000
gestiegen. Die Produktionen pro Pflanze liegt durchschnittlich
zwischen 2,5 und 2 Kg, wobei das Gewicht der Traube unterdurchschnittlich
ist, da die Höhe sowohl die Zahl der Beeren pro Traube
als auch das Durchschnittsgewicht der Beere selbst beeinflusst.
Das Ergebnis sind spärlich mit Beeren behaftete,
gut reife, gesunde, ausgewogen säuerliche Trauben,
die für die Produktion besonders eleganter Spumante-Basisweine
ideal sind.
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